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R. Geigy-Stiftung

Socinstrasse 57, CH-4002 Basel

Prof. Dr. Marcel Tanner, Präsident
marcel.tanner@swisstph.ch
+41 61 284 82 87

 

Dr. Lukas Meier, Geschäftsführer
lukas.meier@swisstph.ch
+41 61 284 86 88

+41 61 284 82 53

© 2020: R. Geigy-Stiftung              IMPRESSUM            

FÖRDERUNG          GESUCH EINREICHEN          FÖRDERPREIS

FÖRDERSTATEGIE

 

Die R. Geigy-Stiftung fördert als unabhängige, gemeinnützige Stiftung das Schweizerische Tropen- und Public Health-Institut (Swiss TPH). Die Förderung des Swiss TPH kann über vier Handlungsfelder erfolgen:

  • Innovation

  • Validierung

  • Umsetzung

  • Personenförderung/Infrastrukturprojekte/Wissensver-mittlung

Beispiele:

INNOVATION: DROHNEN FÜR MADAGASKAR

Neuste Technik für ärmste Länder: Ein von der R. Geigy-Stiftung unterstütztes Projekt testet den Nutzen von Drohnen für den Transport von Tuberkulose-Proben in Madagaskar. Gerade in Ländern mit schlechter Verkehrs-Infrastruktur können Drohnen Leben retten. Sie transportieren Medikamente oder Blutkonserven über grosse Distanzen in abgelegene Spitäler oder Gesundheitszentren.

VALIDIERUNG: AFRIKANISCHER INGWER GEGEN MALARIA?

Der afrikanische Ingwer (Siphonochilus aethiopicus) nimmt in der traditionellen Medizin Tansanias eine wichtige Stellung ein. Unter anderem wird er zur Behandlung der Malaria verwendet. Die R. Geigy-Stiftung unterstützt einen klinischen Versuch in den Versuchszentren des Ifakara Health Instituts in Bagamoyo. Ziel ist es, die Sicherheit, Tolerierbarkeit und die Wirkung dieser Pflanze auf den Malariaparasiten zu eruieren.

UMSETZUNG: GESUNDHEIT FÜR MENSCH UND TIER

Ein Projekt im Tschad zeigte: Vielen Nomaden stehen keine wirksamen Medikamente für die Behandlung von Mensch und Tier zur Verfügung. Der herkömmliche Wirkstoff Albendazole wirkt zwar gegen zahlreiche Wurmerkrankungen, nicht aber gegen die weit verbreiteten Pärchen- und Leberegel. Die in der Sahelzone lebenden Nomaden wandern mit ihren Rindern über weite Distanzen, immer auf der Suche nach Wasserstellen und fruchtbarem Weideland für ihre Tiere. Ihre natürliche Lebensweise setzt sie verschiedenen Infektionsrisiken aus.

PERSONENFÖRDERUNG: STIPENDIEN FÜR EXPERT*INNEN AUS DEM SÜDEN

Der Arzt Ralph Weah Jetoh hat zahlreiche Freunde an das Ebola-Virus verloren. In dem von der R. Geigy-Stiftung finanzierten «Health Care and Management-Kurs» am Swiss TPH erwirbt er sich das Rüstzeug, um in seinem Heimat-land Liberia künftigen Epidemien vorzubeugen. «It is better to fix the roof than to mop the floor», sagt Weah Jetoh.

Förderkriterien

 

Teilnahmebedingungen

Wir freuen uns über Gesuche, die unseren Zielen entsprechen und unsere Kriterien erfüllen. Deshalb bitten wir Sie, die nachstehenden Informationen zu lesen, bevor Sie ein Gesuch einreichen.

 

Zweck der Stiftung:

Die Stiftung unterstützt das Schweizerischen Tropen- und Public Health-Institut (Swiss TPH). Gesuche ausserhalb des Swiss TPH werden nur in Ausnahmefällen angenommen.

 

Termine für die Eingabe von Gesuchen:

Der Stiftungsrat entscheidet jährlich an seiner Herbstsitzung über die eingegangenen Gesuche. Wir bitten Sie den Eingabetermin vom 15. Oktober zu beachten.
 

Form der Gesuchseingabe:

Das Gesuch, in deutscher oder englischer Sprache, bitten wir Sie anhand des elektronischen Gesuchformulars zusammen mit den Beilagen an die Stiftung zu richten.

 

Berichterstattung:

Ein Bericht, unterzeichnet vom Gesuchsteller, der die Fortschritte des Projektes über die letzten 6 Monate ausweist, ist der Stiftung jeweils auf den
– 15. April für die Frühjahrssitzung und
– 15. Oktober für die Herbstsitzung einzureichen.

In jedem Fall ist nach Abschluss des Projektes ein Schlussbericht über die Resultate einzureichen.

 

Nennung der Stiftung:

Auf die Unterstützung des Projektes durch die Stiftung ist in den Publikationen hinzuweisen.

 

Auszahlung der Beiträge:

Die Beiträge der Stiftung werden auf ein zu bezeichnendes Konto der Empfänger-Institution ausbezahlt. Auf private Konti können keine Beiträge überwiesen werden.