SWISS TPH          PARTNERINSTITUTIONEN        

PARTNER-INSTITUTIONEN

Langjährige Forschungspartnerschaften als Schlüssel zum Erfolg

Die Gesundheit zu erhalten und zu verbessern ist ein Unterfangen, welches nur gemeinsam verwirklicht werden kann. Deshalb pflegt die RGS Verbindungen mit Akteuren aus der Wissenschaft, Politik, Privatwirtschaft, NGOs und den betroffenen Menschen – in Basel, der Schweiz und rund um den Globus. Die langjährigen Beziehungen zu Partnerinstitutionen in Tansania, der Côte d’Ivoire, Laos, dem Tschad und Peru waren und sind für die Entwicklung der RGS und des Swiss TPH zentral. 

Ifakara Health Institute (IHI), Tansania

 

1949 initiierte das Swiss TPH sein Feldlabor in Ifakara /Tansania. Das IHI ist heute eine der renommiertesten Forschungs- und Umsetzungsinstitutionen in Afrika. Es  beschäftigte zeitweise bis über 700 Mitarbeitende. Sie entwickeln neue Strategien gegen Armutskrankheiten wie
Malaria, Tuberkulose oder HIV / Aids. Nicht zuletzt dank dem IHI erreichte Tansania das Millennium Development Goal #4 (Reduktion der Kindersterblichkeit) bereits 2010.

Centre Suisse de Recherches Scientifiques (CSRS), Côte d’Ivoire

 

Das CSRS (gegründet 1951) war eine frühe Forschungsstation der Schweiz in Afrika. Seine Forschenden arbeiten zu Themen wie Ernährung, Urbanisierung, Ökologie oder Gesundheit. Über die Jahre entwickelte es sich zu  einem wichtigen
Zentrum der Schweiz-Ivorischen Forschungspartnerschaft. Innovative Forschungsaktivitäten am CSRS beinhalten Fragen zu «One Health» sowie den Kampf gegen parasitäre Wurmerkrankungen.

Centre de Support en Santé Internationale (CSSI), Tschad

 

Der Tschad gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Die Gesundheitsversorgung in der Hauptstadt N’Djamena und in ländlichen Regionen ist ungenügend. Seit 1986 ist das Swiss TPH in Tschad aktiv. Aus diesem Engagement ist das CSSI hervorgegangen. Seine Spezialist*innen widmen sich der Kontrolle von Infektionskrankheiten in urbanen und ländlichen Gebieten sowie dem Aufbau funktionierender Gesundheitssysteme.

Lao Tropical and Public Health Institute (Lao TPHI), Laos

Seit zwei Jahrzehnten verbindet das Swiss TPH und das Lao TPHI eine fruchtbare Partnerschaft. Nebst der Ausbildung von Gesundheitsfachleuten in Laos und dem Austausch von Fachpersonal stehen vor allem auch gemeinsame Forschungsprojekte im Zentrum: die Erforschung und Bekämpfung parasitärer Wurminfektionen und deren Folgen, die klinische Prüfung von Wirkstoffen gegen Wurmkrankheiten wie Leberegel-Infektionen oder jüngst die Wechselwirkung von Dengue-Fieber und parasitären Wurmerkrankungen mit Diabetes mellitus.

Universidad Peruana Cayetano Heredia, Lima, Peru

Die Zusammenarbeit zwischen der Universidad Peruana Cayetano Heredia (UPCH) und dem Swiss TPH ist seit 2013 durch ein memorandum of understanding formell gefestigt.
Gemeinsam versuchen die Partner die Gesundheit der Menschen in ländlichen Gebieten auf Haushaltebene zu verbessern: durch Reduktion der Feinstaubbelastung in den Häusern, durch eine verbesserte Hygiene und gezielte
Förderung der frühkindlichen Entwicklung. Die Swiss TPH-Mitarbeiterin Stella Hartinger-Peña ist seit 2015 Assistenzprofessorin an der UPCH. Sie ist Trägerin des R. Geigy-Preises 2018.

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Prof. Dr. Marcel Tanner, Präsident
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