Die R. Geigy-Stiftung und das Swiss TPH im Kinderdorf Pestalozzi

Am Donnerstag, 16.09.2021 gewährten Mitarbeitende des Swiss TPH und der R. Geigy-Stiftung Jugendlichen des Kinderdorfs Pestalozzi Einblicke in die faszinierende Welt der Malaria und anderer Infektionskrankheiten.



«Uns ging es vor allem darum, spielerisch Wissen über der Malariaübertragung und Bekämpfung zu vermitteln», sagt Marcel Tanner, Präsident der Akademien Schweiz, Direktor emeritus des Swiss TPH und Präsident der R. Geigy-Stiftung. «Nur wenn wir den Lebenszyklus des virtuosen Malaria-Erregers und die Lebens- und Verhaltensweise der Malaria-Mücken verstehen, nur wenn wir „gwunderig“ sind und die richtigen Fragen stellen, sind wir später in der Lage, die tödliche Infektionskrankheit wirksam zu bekämpfen.» An verschiedenen Stationen hatten die Jugendlichen Gelegenheit, Blutausstriche unter dem Mikroskop zu analysieren und die verschiedenen Stadien des Erregers kennenzulernen. Dabei war ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Aus Styropor, «Pfeifenputzer» und Plastikfolie entstanden so eigene Kreationen der Malaria-Mücke. «Es ist immer wieder eine grosse Herausforderung, komplexe Inhalte für Jugendliche und Kinder aufzubereiten», bestätigen Anna Stürmann und Tobias Suter, Forschende vom Swiss TPH. «Und dabei den Lernerfolg und die Freude der Kinder zu beobachten.»


Über die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi

Die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi setzt sich für Kinder und Jugendliche ein. Das Kinderdorf in der Schweiz ist ein Ort des interkulturellen Austausches, wo sich junge Menschen verschiedener Herkunft begegnen und das Verständnis für das Fremde geschaffen wird. Im Ausland ermöglicht die Stiftung benachteiligten Kindern einen regel­mässigen Zugang zu qualitativ guter Bildung.

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